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Benutzerrechte WindowsNT |
Benutzerrechte unter WindowsNT zu verteilen ist ebenfalls eine der wichtigsten Aufgaben eines Administrators, der ein Netzwerk, vielleicht sogar mit mehreren Hundert Benutzern unter seiner Beobachtung und unter Kontrolle haben muß.
Es gilt festzulegen, auf welche Dateien und Ressourcen der
einzelne Nutzer zugreifen darf.
Gerade bei größeren Netzwerken, z.B. in
größeren Unternehmen, hat sich längst eine Struktur bzw. eine Hierarchie
gebildet. Dem müssen Sie Folge leisten und die Benutzerrechte dementsprechend
vergeben. So ist es zum Beispiel recht widersinnig, dem Lagerarbeiter Zugriff
auf die Dateien der Buchhaltung zu geben oder im Gegensatz den Sachbearbeitern
in der Lohnbuchhaltung Einblick zu verschaffen, inwiefern das Lager noch mit
Exportartikeln gefüllt ist. Jeder soll eben nur das sehen und nutzen können,
was für ihn nützlich und sinnvoll ist. Dafür gibt es die Benutzerrechte...
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Laufwerksordner bzw. Verzeichnisse freigeben |
Als allererstes, bevor wir anfangen den Benutzern Rechte zuzuteilen, sehen wir uns die Laufwerksstruktur über den Windows-Explorer an.
Damit man besser den Überblick
behält ist es erst einmal sinnvoll für jede Benutzergruppe, wie etwa für das
Lager oder die Buchhaltung, einen eigenen Ordner auf der Festplatte anzulegen,
in dem die spezifischen Dateien und Programme gespeichert und abgelegt werden
können.
Nun wollen wir diese Ordner freigeben, dies ist der
erste Schritt vor der Definierung der einzelnen Rechte, denn die Ordner müssen
eben erst mal freigegeben sein, davor passiert gar nichts.
Gehen Sie also in
den Windows-Explorer, suchen Sie Ihren Festplattenlaufwerksbuchstaben
und dann darauf den Ordner, der freigegeben werden soll. Mit einem
Klick der rechten Maustaste auf diesen Ordner gelangen Sie in das
windows-typische Kontextmenu des jeweiligen Ordners.
Im Kontextmenu sehen Sie oben drei Registerkarten, bitte klicken Sie auf Freigabe, um die Freigabe nun festlegen zu können. Standardmäßig wird dieser Ordner als Nicht freigegeben behandelt, ändern Sie dieses allerdings und aktivieren Sie die Option Freigeben als und Sie sehen sofort, daß in der Zeile Freigabename der Ordnername erscheint, welcher natürlich auch geändert werden kann, je nachdem, was Sie sich vorstellen. Einen Kommentar können Sie auch noch beschreiben, und zwar in der Zeile darunter.
Als
nächsten Schritt müssen Sie darunter festlegen, wer alles nun auf diesen
Ordner gleichzeitig zugreifen darf.
Im Feld
Benutzerbegrenzung können Sie dies zweierlei festlegen. Entweder
dürfen dies alle gleichzeitig (Maximum erlaubt) oder aber nur
eine gewisse Anzahl von Nutzern, die hier im Maximum festgelegt werden kann (Max
: ... Besucher).
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Berechtigungen für die Benutzer vergeben |
Nun
kommen wir endlich zu den Berechtigungen. Gehen Sie auf die Schaltfläche
Berechtigungen und es öffnet sich das Fenster Zugriff
durch Freigabeberechtigungen. Standardmäßig, und das
können Sie hier schon sehen, darf also erst einmal jeder auf
diesen Ordner zugreifen und zwar mit Vollzugriff, was nicht gerade
die sicherste Lösung ist. Wir wollen dies nun auch schnell ändern.
Markieren
Sie den Eintrag Jeder und mit der unteren Schaltfläche Entfernen
lassen wir ihn aus der Liste verschwinden. Um einen Eintrag hinzuzufügen,
klicken wir unten, wie sollte es auch anders sein, auf die Schaltfläche
Hinzufügen und Sie gelangen in das nächste Fenster Benutzer und
Gruppen hinzufügen. In diesem Fenster beginnen Sie nun mit der Auswahl
der Berechtigungen.
Wie Sie
schnell sehen können, werden in diesem Auswahlfenster alle Gruppen auf, die Sie
auch schon im Benutzermanager gesehen haben, z.B. die der Administratoren oder
der Gäste. Am einfachsten ist es natürlich, einfach eine der eben genannten
Gruppen zu berechtigen, auf den Ordner zugreifen zu können. Es geht allerdings
noch viel individueller.
Klicken Sie dazu einfach auf die Schaltfläche
Benutzer anzeigen. Nun werden nicht mehr nur die Gruppen, sondern auch
die einzelnen Benutzer für sich angezeigt zusammen mit ihrer
Beschreibung. Um nun einen einzelnen Benutzer den Zugriff auf den Ordner zu
ermöglichen, markieren Sie ihn in der Liste und
klicken Sie auf Hinzufügen und schon erscheint er mit seinem
Benutzernamen und dem Servernamen, auf dem er sein Benutzerkonto hat, unten in
der Liste.
Nun sollte noch die Zugriffsart eingestellt
werden. Hier haben Sie zur Auswahl Vollzugriff, Kein Zugriff,
Lesen und Ändern. Vollzugriff ist meistens der
Sinnvollste, weil der Benutzer so die Möglichkeit hat sowohl zu lesen als auch
zu schreiben oder auch zu löschen. Mit der Taste OK gelangen Sie
wieder in das vorherige Fenster Zugriff durch
Freigabeberechtigungen, in dem nun auch folglich der authorisierte Benutzer
mit seiner Zugriffsart erscheint. Der Ordner ist nun für
ihn freigegeben.
Mehr
Sicherheitsaspekte ...
Der Ordner ist nun freigegeben, das war aber noch nicht alles, was der NT-Server zum Thema Sicherheit zu bieten hat. Man kann nämlich die Sicherheit noch weiter ausbauen und somit noch expliziter festlegen, was der Benutzer genau darf.
Wechseln Sie dazu wieder zurück in
Ihren Windows-Explorer, wo wir ja auch vorhin gegonnen haben.
Wählen
Sie wieder Ihren freigegebenen Ordner aus und klicken Sie wieder
mit der rechten Maustaste darauf, um in das Kontextmenu
zu gelangen. Klicken Sie hier allerdings nun auf die oben angeordnete
Registerkarte Sicherheit.
Hier sehen Sie nun drei verschiedene
Optionen, denen wir uns hier noch einmal genauer widmen wollen.
Wählen
Sie die Schaltfläche Berechtigungen aus, klicken Sie darauf und
Sie gelangen in das Fenster Verzeichnisberechtigungen.
Hier haben Sie nun die Möglichkeit, den Benutzer in seinen Rechten noch weiter
einzuengen, den die ersten beiden Optionen in diesem Fenster sind sehr wichtig
und sinnvoll.
Mit der oberen Option Berechtigungen für
Unterverzeichnisse ersetzen können wir erreichen, daß die eben
eingestellten Berechtigungen des Benutzers nicht nur für diesen
ausgewählten Ordner gelten, sondern auch für alle angelegten Unterverzeichnisse
dieses Ordners. Eine wichtige Option, mit der man sich viel Arbeit
ersparen kann.
Mit der unteren Option Berechtigungen für existierende
Dateien ersetzen können Sie festlegen, ob z.B. das Recht Vollzugriff nur
für den Ordner oder auch für die in
ihm befindlichen Dateien gelten soll. Sinnvoller wäre es deshalb
meiner Meinung nach, diese Option zu aktivieren,
wiederum um sich unnötige Arbeit zu ersparen.
Im unteren Listenfeld
des Fensters können dann noch die Zugriffsarten noch expliziter
vergeben werden. Schauen Sie sie einfach einmal durch, es sind eigentlich alle
selbsterklärend.
Wir wollen nun noch zum dem abschließenden Punkt
dieser Seite kommen, zur Verzeichnisüberwachung.
Gehen Sie
dazu wieder in das Ausgangsfenster Eigenschaften zurück und
klicken Sie auf die mittlere Schaltfläche Überwachung.
Wenn Sie die ganzen Aktivitäten eines Benutzers überwachen wollen, müssen Sie
ihn erst einmal in die dargestellte Liste Name mit der Taste Hinzufügen
aufnehmen.
Die zu überwachenden Tätigkeiten des Benutzers gliedern sich in zwei
Gruppen, nämlich in die unten dargestellten Bereiche Erfolgreich
und Fehlschlag, welche sich natürlich auf seine Aktivitäten
im Netzwerk beziehen. Sie können sich zum Beispiel mitprotokollieren
lassen, wenn der Benutzer eine Datei gelöscht hat oder auch einfach nur eine
Datei gelesen bzw. geöffnet hat, und das alles sowohl erfolgreich als auch als
Fehlschlag. Der NT-Server speichert diese Protokolle,
die man in der Ereignisanzeige dann sehen kann.
Bildschirmfotos folgen demnächst noch ... !